Ein ganz besonderer Lerntag erwartete die Auszubildenden der GPA 14 beim Klassenausflug ins Deutsche Spionagemuseum Berlin. Unterricht einmal anders.
Diesmal standen Geheimcodes, Agententechniken und interaktive Experimente auf dem Stundenplan. Das Museum bot zahlreiche Mitmach-Stationen, an denen unsere Auszubildenden selbst aktiv werden konnten.
Besonders beliebt war der Laserparcours. Hier versuchten die Auszubildenden, wie echte Geheimagenten ein Sicherheitssystem zu überwinden – ohne die grünen Laserstrahlen zu berühren. Dabei waren Beweglichkeit, Konzentration und Team-Anfeuerung gefragt. Schnell wurde klar: Das sieht leichter aus, als es ist!
Großes Interesse weckte auch der Lügendetektor. Einige Freiwillige stellten sich mutig den Fragen, während die Reaktionen genau beobachtet wurden. Ein weiteres Highlight war das Üben von Morsezeichen. Die Auszubildenden lernten, wie Nachrichten früher verschlüsselt übermittelt wurden, und probierten selbst aus, eingegebene Wörter in Morsezeichen zu codieren. Diese durften sie dann ausdrucken und als Andenken mitnehmen.
Neben den interaktiven Stationen bot das Museum spannende Einblicke in die Geschichte der Spionage – von historischen Geheimdiensten bis hin zu moderner Cyberüberwachung. Die Mischung aus Technik, Geschichte und praktischen Übungen machte den Ausflug abwechslungsreich und lebendig.
Der Besuch im Deutschen Spionagemuseum war mehr als nur ein Tapetenwechsel vom Schulalltag. Er förderte Teamgeist, Konzentration und Kommunikationsfähigkeit – Kompetenzen, die auch in der Pflegeausbildung von großer Bedeutung sind.
Christin Voß